WUNDERBARES AUS RUMÄNIEN - KURZER BERICHT

Wir sind wohlbehalten zurück von unserer Reise nach Rumänien! Alle Ihre Spenden haben Mensch und Tier erreicht und wir möchten Ihnen an dieser Stelle allerherzlichste Grüße und ein tausendfaches Dankeschön ausrichten!!!!

Der große Reisebericht ist auch schon fast fertig - und zur Einstimmung darauf möchen wir Ihnen hier nur kurz zwei wunderschöne Geschichten erzählen, die, so unglaublich sie vielleicht klingen mögen, sich genau so zugetragen haben wir es Ihnen nun erzählen!

Kaum in Rumänien angekommen, machten wir in der Nähe einer Müllhalde eine kurze Pause, im Wissen, dass an solchen Plätzen immer viele Hunde ihr Dasein fristen. Am Zugang zur Anlage hatte ein LKW gehalten, der Fahrer unterhielt sich mit zwei Männern, welche gelassen an ihren Fahrrädern lehnten. Plötzlich bemerkten wir einen kleinen Hund, der um ein kleines bisschen Liebe und wohl auch um ein Häppchen Essbares bettelte. Die Männer ignorierten den Armen, setzten ihr Gespräch fort; wir beobachteten die Szenerie, taten unbeeindruckt, Füße vertretend. Kurz darauf verabschiedeten sich die Menschen und gingen ihre Wege. Der Hund war nun verschwunden, so übersprangen wir den Schranken und machten uns mit einem Sack Hundefutter im Arm auf die Suche nach ihm.
An der Müllkippe war ein Gerätehaus aus Metall weggeschmissen worden, es steht da inmitten von Abfall und rottet langsam vor sich hin, ausgesetzt den Elementen; nun wurden wir neugierig, wagten einen Blick in den kleinen Raum aus Blech - im Inneren verschimmelten alte zerschlissene Matratzen, leere Bierflaschen und jede Menge anderer Müll machten ein Betreten beinahe unmöglich. Doch dazu sollten wir alsbald gezwungen sein, denn ganz in hinterster Ecke gekauert saß jener kleine Hund, ein Häufchen Elend, angekuschelt an einen weiteren Welpen, dieser weiß wie Schnee udn zuckersüß. Die Beiden waren hier entsorgt worden, genau wie all die Tonnen verbrauchtes Material, behandelt genau wie lebloser Müll, einem sicheren Tod chancenlos ausgeliefert.
Natürlich konnten wir nicht anders - die Beiden mussten mit! Sie sollten im Tierasyl unserer rumänischen MitstreiterInnen ein vorläufiges zu Hause finden, so lange bis wir sie abholen und nach Österreich und Deutschland bringen würden.

Eine Schande der Menschheit - Welpen im Müll






Nur, es sollte anders kommen:)

Später mussten wir erfahren, dass 'Winterwelpen' oft sehr anfällig wären, im Asyl, wo es ebenfalls an vielen fehlt - nur niemals an Liebe - wäre es kalt und für so kleine Wesen doch ein bisschen unwirtlich; sie würden natürlich aufgenommen, aber wir dürften uns keinen Illusionen hingeben, die Chance wäre gegeben, dass die Lieben den Winter nicht überstehen...
Lange Rede kurzer Sinn - die Geschichte fand ein wahres 'Happy End', den genauen Verlauf werden wir zum geeigneten Zeitpunkt wiedergeben, nicht heute; nur soviel sei gesagt, er mussten keine gültigen Gesetze verletzt werden - andererseits: wie heißt es so schön? Wenn ds Gesetz gegen das Leben geht geht, was ist mehr wert - das Leben oder das Gesetz?
Also, den Kleinen geht es gut, und durch die so engagierte Mithilfe der Gabi Surzitza von der Tierhilfe Süden und einer wunderbaren Tierärztin in Niederösterreich könnte man sich nun um sie bewerben! Natürlich sollen die Beiden nur den wunderbarsten Platz dieser Welt bekommen, nach all den Tortouren in einem noch so jungen Leben..
Ihre Rettung ist unser schönstes Weihnachstsgeschenk!!!!!



neues Leben...



Auch die beiden Hunde welche in dem Brunnen erhängt werden sollten, kamen mit uns nach Hause; für sie hat der Sternenhof (www.sternenhof.eu) ganz wunderbare Plätze gefunden!!!!

auch ihn erwartet eine sichere Zukunft - ein ernüchterndes Beispiel wozu 'Mensch' fähig ist...



Und dann gab es noch ein nahezu magisches Erlebnis; bitte lehnen sie sich zurück und folgen Sie unseren Worten!
An einem kalten Winterabend bereiteten wir uns für eine Kundgebung in den Straßen Craiovas vor. Wir wollten unseren Protest gegen das fortgesetzte Töten von Straßentieren ausdrücken.
So saß Gevatter Tod bald in seiner (kunst-)blutgetränkten Decke, in der einen Hand eine Kette, an welcher ein von der Tierversuchsindustrie ermordeter Hund hing, in der anderen eine Sense. Ein Transparent mit der Aufschrift 'Death Penalty for Innocents? EU: Stopp Killing Stray-Dogs! (Todesstrafe für Unschuldige? EU: Stopp dem Töten von Streuner-Tieren!).
Die Szenerie hätte passender nicht sein können - der Himmel düster wie die Geschichten die er in diesem Land täglich bezeugen muss, dazu setzte dichter Schneefall ein, der Schwerverkehr durch die Witterungsverhältnisse zum Langsamfahren verurteilt! Das matte hellgelbe Scheinwerferlicht der Straßenlaternen untermalte die unwirkliche Atmosphäre und gab ihr den richtig düsteren Hauch. Aufkommende Schwaden eines gefrierenden Nebels taten ihr übrigens, um den Sensenmann so richtig in Szene zu setzen!
Fußgänger hielten, bestaunten das Dargebotene, wollten mit dem Tod fotografiert werden; AutofahrerInnen hupten, zeigten den Damumen und dann udn wann auch den Mittelfinger - Hauptsache irgend eine Reaktion, dachten wir:)
Der Schnee bedeckte die zerschlissene EU-Fahne, degradierte sie zu einem Fetzen Stoff im bitterkalten Wind; deren gelbe Sterne entledigt des Glanzes, übrig blieb nur kalter Hohn...

Kein 'Schönwetter-Tierschutz' - Kundgebung gegen das Streunertöten bei unwirtlichen Verhältnissen:)


Plötzlich erscheint ein Polizeiwagen, drei Uniformierte steigen aus, nähern sich den Aktivisten. Sie sind böse, aus irgend einem Grund, wahrscheinlich weil ein Anruf sie der warmen Wachzimmerstube entrissen hatte; wollen wissen was passiert, warum es passiert; fordern Ausweise, halten auf geduldigem Papier Namen und Adressen fest - und wollen sich damit aber offensichtlich nicht zufrieden geben.
In diesem Moment erscheint ein Streunerhund, einer jener, welche wir eine Stunde zuvor gefüttert hatten; trotz der Todesmaske erkennt er den Tierschützer im Kostüm, springt an diesem hoch, schleckt über den Stoff, der das angespannte Gesicht ein kleines bisschen vor der bitteren Kälte geschützt hatte.
In diesem Moment hellen sich die Minen der Polizisten auf, sie sprechen untereinadnern, lachen, erfreuen sich offensichtlich am Gesehenen! 'This dog knows you', meint der eine; 'he knows what you are doing here, doing it for him', meint ein Beamter mit ernster Mine und gibt den Ausweis zurück. Ob wir weiter machen dürfen, fragen wir; beinahe besorgt antwortet ein Polizist: 'Ja, natürlich, aber bitte passt auf, es ist wirklich sehr kalt heute!'...
Nun drängt sich gar eine Träne in den Augenwinkel des Aktivisten, er umarmt den Straßenhund namens Tom, mit dem Versrpechen ihn im nächsten Jahr an einen sicheren Platz zu bringen - sie werden sehen, dass wird gelingen!

Tom springt am Aktisten hoch, im Hintergrund und an der Seite flankiert von Polizisten


Diese Geschichte ist so wahr wie der Wechsel der Jahreszeiten. Sie hat uns berührt, uns beinahe verletzt - dieser Hund war gekommen um der Polizeigewalt zu demonstrieren dass das was wir hier machten so seine Richtigkeit, seine Berechtigung, hat. Wie sie sicher wissen, Straßenhunde vermeiden im Normalen Menschenaufläufe, gerade in brenzligen Situationen, wo Aggression in der Luft liegt; dennoch war dieser genau im richtigen Moment gekommen, erschienen, um eine derartige Sachlage zu entschärfen. Dieser Hund ist der mutigste der Welt, ein Held unter Helden, die jeden Tag um das pure Überleben kämpfen. Bitte denken sie daran, besonders an den Festtagen - es gibt sie zu hundertausenden da draußen, und alle brauchen sie unsere Hilfe! Wegsehen ändert nichts - es ist ein Gebot der Menschlichkeit dieses Töten zu beenden! Es ist ein Gebot für die Tierschutz- genau wie für die Tierrechtsbewegung, das Morden endlich zu beenden. Ausgeliefert sind sie, diese Wesen im Abseits der Gesellschaft, ihr Leben im Straßenschmutz fristend, bejagdt, vergiftet, von Autos angefahren, von den Mördern usnerer Zeit erschlagen; lasst uns Ihnen helfen, niemals aufhören damit, bis azuch der letzte straßenhund ein sichers zu Hause hat! Kaufen sie keine Hunde von undurchsichtigen Hundehändlern, Seelenfängern ohne Gewissen, ja und selbst das Kaufen von seriösen ZüchterInnen wird im Anbetracht des täglichen Wahnsinns, in Anbetracht der tausenden Tötungsstationen innerhalb der Union, zum Verbrechen am Hundeleben...
Retten wir Hunde, indem wir sie kastrieren, sie füttern, ihnen Schutz und Wärme bieten; indem wir Gesetzte verändern, Einfluß nehmen auf unsere Regierungen in Wien, in Berlin, in Bern, in Prag, in Budapest, in Sofia, in Bukarest...
Wir sind das Volk, wir haben die Macht - aber immer nur dann, wenn wir unsere demokratisch zugesicherten Rechte auch nützen! Lasst uns gemeinsam gegen das Töten von Straßentieren vorgehen - und der Erfolg ist uns gewiss! Nachdem Pelztierfarmen verboten worden sind, Hühnerbatterien geschlossen, endlich ein Ansatz von Rechten für Tiere erkämpft worden ist, soll dies die ganz große Aufgabe für die nächsten Jahre sein!

wir bedanken uns bei Tom mit dem Verspechen einer sicheren Zukunft im nächsten Jahr!




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WIR WÜNSCHEN ALLEN EIN FROHES FEST.

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