WEG SCHAUN IST FEIGE

Rumänien - wegschauen ist feige!

7 Tage, 168 Stunden, rund 4 000 zurückgelegte Kilometer, teils auf unpassierbar anmutenden Straßen, kaum Schlaf, Arbeit von Sonnenaufgang bis weit in die Nacht hinein, geprägt von  herzzerreißende Geschehnissen und ebenso vielen wundersamen Erlebnissen, nie vergessliche Eindrücke, von Schmerz und Freude gleichermaßen geformt – wir sind zurück von einer neuerlich gemeinsamen Extrem-Tour mit dem Sternenhof (www.sternenhof.eu) aus Rumänien und können von großartige Erfolgen berichten, von Meetings mit Bürgermeistern, von Tagungen mit Professoren für ethnische Fragen, erfolgsversprechenden Gesprächen mit TierärztInnen, von mehr als drei Dutzend geretteten Hundeseelen, von richtungsweisenden Zusammentreffen und Begegnungen mit Menschen, welchen Gott so viel Güte auf ihren Weg mitgegeben hat, dass allein deren Anwesenheit einen Raum mit Licht zu füllen vermag, deren Worte unauslöschliche Erfahrungen mit sich bringen; von Verhaftungen, weil wir vor dem Parlament in Bukarest für die Straßenhunde unsere Meinung kundtaten, von Flashmob-Veranstaltungen in Orten, wo die Straßentierproblematiken ebenfalls auf Messers Schneide stehen – und von todtraurigen Ereignissen, von einer kaum vorstellbaren Anzahl leidender Straßenhunde, einer Welt der Gewalt gegen die Mitgeschöpfe und gegen Mensch selbst, Straßen gesäumt von den Körpern der Totgefahrenen, ihre Leichen um nichts mehr beachtet als die Unmengen von Müll, verwesend in einem Dasein welches sie nie geliebt.
















beim Verladen der Güter; wieder konnten wir mehrere Tonnen bringen!                den Allerärmsten konnten wir so direkte Hilfe leisten!



















nachdem wir bei Pater Berno in Temesuara wieder viele, viele Ihrer Spenden lassen konnten, gab es wenigstens genügend Platz im Auto für ein paar Stunden Schlaf; freilich, in unbequemer Stellung und bei Minus drei Grad Aussentemperatur schafft man es nicht lange, auf Hundefuttersäcken oder auf der engen Beifahrerbank und mit Pferdedecken zugedeckt zu verweilen...
Wir werden Ihnen berichten vom Besuch einer der ärmsten Kommunen Rumäniens, von unvorstellbarer Armut, Lebensbedingungen, welche so hart sind, dass man deren Effekt kaum realisieren kann, von einem Dutzend Menschen lebend in einem einzigen Raum, ohne fließendes Wasser, ohne Kanal, ohne auch nur die mindesten sanitären Standards, aber dennoch mit einem Lächeln auf den Lippen; von einem in den Startlöchern stehenden Projekt, welches ganz sicher große Aufmerksamkeit erregen wird, ein gemeinsames Vorhaben von respekTIERE IN NOT und dem Sternenhof, welches vielleicht die Gabe in sich trägt neue Standards zu setzen.
Wir können es gar nicht erwarten, Ihnen in den nächsten Tagen detaillierte Berichte über die einzelnen Stationen dieser Reise zu übermitteln, in der Hoffnung, dass wir Ihnen deutlich machen könne, wie dringend unser aller Hilfe für diesen Teil der Welt, unsere Unterstützung für die Tiere Rumäniens, ist; ein Beispiel: einflussreiche Regierungsmitglieder haben der Bevölkerung versprochen das Hundeproblem ab dem 1. Dezember endgültig zu lösen – eine Beteuerung, welches nichts anderes als Massentötungen unvorstellbaren Ausmaßen mit sich bringen wird…
















zweistündige Unterredung mit dem Vizebürgermeister von Craiova             sie brauchen unsere Hilfe - vielleicht dringender denn je!







































der Tod ist ein ständiger Begleiter auf Rumäniens Straßen                          ohne Hilfe haben die allermeisten Straßentiere keine Chance
 
Gönnen Sie uns einen Tag Ruhe, ab nächster Woche packen wir die Probleme an, mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln – das ist ein heiliges Versprechen!!!!!
Nun, erneut gefangen im Wissen dass jede Sekunde in der wer nicht reagieren das Leid dieser Tiere ins Unermessliche treibt, voller Elan und Tatendrang, alles zu versuchen um das Elend zu lindern, müssen wir Sie wieder um Mithilfe bitten – weil nur Sie es sind, die letztendlich die Unterstützung bringen, ohne Sie wären unsere Hände gebunden, wären wir zum Wegsehen verdammt – gemeinsam aber, da obliegt es uns, wenigstens unseren Teil dazu beizutragen, um dort wo wir die Erde berühren, diese zu heilen versuchen; lassen Sie uns dieser allergrößten Herausforderung der Menschheit gemeinsam entgegentreten, lassen Sie uns Ihr Werkzeug sein!
















 unvorstellbare Armut in den Roma-Siedlungen raubt dem Beobachter fast den Atem    eine Lichtgestalt des Tierschutzes: Frau Ute Langenkamp



















der so wunderbare Tom (wir haben schon oft über ihn berichtet)  am Weg zum Tierarzt          Silvia, die Großartige, bietet rund 60 Straßenhunden ein zu Hause - in ihrem Garten; Erwin Denkmayr vom Sternenhof beim Schmusen mit den Lieben


















ausgesetzte Kätzchen mit Mutter am Weg zum Tierarzt                                Müll bedeutet den Unterschied zwischen Leben und Tod



















das Leid ist ein unübersehbares; Straßenhund mit drei Beinen                     diese Hundemamma zeigte uns ihre Welpen in einem Container

Achtung, Achtung: am morgigen Montag, 18 Uhr, geht das RespekTiere-Radio wieder on-line! Thema der Sendung wird die unglaubliche Gewalttat italienischer Pferdehändler sein, welche uns Ende Oktober gar brutal entgegenschlug! Zu empfangen auf dem Sender der Radiofabrik auf 107,3 oder 97,5, mit einer Wiederholung am kommenden Samstag um 9 Uhr vormittags! Nachzuhören auf im Netz auf cba.fro.at!

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