Super Kastrationsprogramm in Argentinien

So positiv kann es auch sein: Kastrationen in Argentinien

 

Ich möchte euch heute ein Kastrationsprogramm aus Argentinien vorstellen,
das ich für vorbildlich erachte. Warum soll man nicht auch mal was Positives
darstellen?
Das Video im link ist leider in Spanisch, und deshalb habe ich euch hier
kurz die Informationen darin zusammengefasst. Schaut es euch an. Es gibt
keine schrecklichen
Viel Spass

Almirante Brown ist ein Distrikt in Argentinien, in dem die Politiker 1996als erstem Distrikt beschlossen keine Eutanasie an Strassenhunden/katzenmehr durchzuführen. Stattdessen entwickelte man ein Programm derMassivkastration, verbunden mit einer Erziehungskampagne zur artgerechtenTierhaltung . Zwischen 2001 und 2007 wurden 85000 Hündinnen und Hunde,Katzen und Kater, Rassehunde und Streuner, Alte und Welpen kastriert – und

zwar gratis. Sofern sie Besitzer hatten, mussten diese einen „Vertrag“
unterschreiben, in dem sie sich verpflichteten, ihr Haustier zu versorgen
und zu pflegen. Gleichzeitig, während die Besitzer auf ihre Tiere warteten,
die kastriert wurden, gab es Schulungsmassnahmen über Haustierhaltung.

Mit dieser Kampagne soll nicht nur eine Eindämmung der Überbevölkerung von
Hunden und Katzen erreicht werden, sondern auch eine Achtung der Tiere als
Bestandteil der Familie und des Lebens.

Die Kastrationen wurde in 2 Gruppen durchgeführt
- in der Stadt in einem speziell eingerichteten Zentrum
- in den einzelnen Stadtteilen, in denen Räume dafür eingerichtet wurden.

85000 Tiere in 6 Jahren bedeutet: 3 Std. täglich Kastrationen durch 3 TÄ und
6 Assistenten. Um eine Hündin zu kastrieren braucht man 5 Minuten, für einen
Hund 3, für eine Katze 2 und für einen Kater 1 Minute.

Die ganze Aktion hängt ab von der positiven unterstützenden Handlungsweise
der Politiker , die sich immer wieder dafür stark machten. Das ist unbedingt
notwenig, um der Aktion Gewicht zu verleihen.
Ausserdem stehen die Zentren zum Entwurmen oder Impfen der Tiere zur
Verfügung.

Am Ende sagt das Video , dass es im Distrikt verboten ist Zirken, die Tiere
in ihren Darbietungen haben gastieren zu lassen.


Anmerkung von mir:
Wie euch vielleicht aufgefallen ist, werden die Tiere von der Seite aus
operiert.
Ich habe einen halben Tag bei solchen Kastrationen von Hündinnen zugeschaut
(allerdings nicht in Almirante Brown, sondern hier in Villarrica/Chile) und
mit den TÄ gesprochen, und ausserdem haben wir als Tierschutzverein 9
Hündinnen auf diese Art und Weise kastrieren lassen. Die OP ist einwandfrei,
sie dauert wirklich nur 5 Minuten (ohne Vor- und Nachbehandlung) und
hinterher gibt es keinerlei Schwierigkeiten, wenn das Tier in Ruhe aufwachen
kann und die kommenden Tage Wundversorgung hat.
Schwierigkeiten, die evtl. entstehen, entstehen nur durch mangelnde Kenntnis
der Besitzer oder Vernachlässigung des Tieres durch ihre Besitzer oder
Pflegepersonen. Es sind aber weniger als 0,5%.

Diese Kampagne ist für mich eine echte Alternative für alle Staaten.
Argentinien verteilt das Programm in drei Sprachen an alle, die es haben
wollen.

Die Fundation RIMA(Red informativa del movimiento animal) hat aus mir
unbekannten Gründen aufgehört zu existieren, zumindest in Chile. Schade. Das
Programm in Argentinien funktioniert immer noch.

Verteilt dieses Video in alle Welt und an alle Politiker als Beispiel des
Tierschutzes und der Tierachtung

LG
Almuth  Gruning-Diederichs (Chile)

 

 

www.tierfreundevillarrica2.beepworld.de

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agruning@hotmail.com

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