ERNIE WIR WERDEN DICH NIE VERGESSEN

 
Grausamer Fall von Tierquälerei

 

in Bergheim

 

 

 

Tierfreunde auf der Suche nach Ernies Mörder

22.08.2010


Am Mittwoch, den 18.08.10 wurde in Quadrath-Ichendorf von Spaziergängern gegen 12 Uhr ein an einen Baum angebundener Terier-Mix-Rüde mit sehr hellem Fell gefunden und ins Tierheim nach Niederaußem gebracht.. Bereits nach kurzer Zeit fiel der „Ernie“ getaufte und etwa vierjährige kleine Hund aufgrund starker Verletzungen ins Koma. Der sofort zur Hilfe gezogene Tierarzt stellte wohl auf brutalste Art zugefügte Verletzungen fest: so fanden sich zahlreiche Blutergüsse und mindestens fünf gebrochene Rippen, davon einige mehrmals, eventuell liegt sogar ein Schädelbruch vor. Ein Stück vom Fußballen wurde weggeschnitten und ein Auge des kleines Tieres ist durch Tritte oder Schläge so stark hervorgequollen, dass er es wohl verlieren wird. Leider erlag Ernie am Freitag Nachmittag trotz aller Bemühungen wie zahlreicher Infusionen und 24 Stunden Betreuung seinen schweren Verletzungen.
Für die Vorstand des Tierschutzvereins ist dies „einer der schlimmsten Fälle von Tierquälerei und Misshandlung im Rhein-Erft-Kreis der letzten Jahre“. Eine Anzeige bei der Polizei wurde sofort erstattet. Viele Ehrenamtliche im Tierheim sind geschockt über die Brutalität, mit der Ernie zu Tode geprügelt wurde.
Aus eigener Tasche wurde von den Mitgliedern des Vorstandes und Beirats zunächst eine Belohnung von 200 Euro für einen Hinweis ausgesetzt, der zur Ermittlung des Täters führt. Durch die Berichterstattung in den Medien konnte die Prämie durch Spenden von Tierfreunden aus der Umgebung und Vereinen wie Denia-Dogs e.V. aus Neuss auf über 500 Euro erhöht werden.
Im gesamten Umkreis des Fundortes wurden in den letzten Tagen Suchplakate mit Fotos des verstorbenen Tieres und Hinweise zum Tathergang aufgehängt und zahlreiche Anwohner angesprochen. Alle Bürgerinnen und Bürger aus der Umgebung sind aufgefordert mit zu helfen, diesen Fall aufzuklären. „Wir wollen den Menschen ausfindig machen, der ein wehrloses Tier auf so brutale Art und Weise misshandelt hat, und selbstverständlich auch vor Gericht bringen“, äußern sich Vorstandsmitglieder des zu den Bemühungen des Vereins. „Als besondere Auffälligkeit besitzt der Hund einen pink-gefärbten Irokesenschnitt, dieser könnte vielleicht Spaziergängern oder Nachbarn schon einmal aufgefallen sein“.

Das Tierheim-Team freut sich über Hinweise telefonisch täglich zwischen 10-12 und 15-17 Uhr unter 02271-5 40 20 oder per E-Mail unter
info@tierheim-bergheim.de

Hier ein paar Bilder von Ernie, die bei weitem nicht das Ausmass seiner schweren Verletzungen wiedergeben:

 

 

     

    

     

 

Die Suche nach Ernies Mörder läuft an

 

 

21.08.2010

Belohnung wurde erhöht!


Ehrenamtliche des Tierheims in Bergheim-Niederaußem und zahlreiche Anwohner und Tierfreunde suchen den Mörder des kleinen Ernie, der am Freitag nach schweren Misshandlungen seinen Verletzungen erlag. Rund um den Fundort sollen nun Plakate mit Fotos des verstorbenen Tieres und Hinweise zum Tathergang aufgehängt werden. Auch die Belohnung für Hinweise; die zur Ergreifung des Täters führen; konnte auf 300 Euro erhöht werden. Der Verein Denia-Dogs e.V. (www.denia-dogs.de) aus Neuss und seine Vorsitzende Nicole Pulver spendeten weitere 100 Euro dazu. „Wir hoffen mit einer breiten Unterstützungen möglichst bald den Täter ausfindig machen zu können; um so hoffentlich zu verhindern, dass er einem Tier noch einmal so ein Leid zufügen kann,“ äußert sich Vorstandsmitglied Sebastian Everding zu den Bemühungen, diese unmenschliche Tat aufzuklären.





Heisse Spur im Fall Ernie

 

 

23.08.2010

Viele Tierfreunde haben sich beim Tierheim in Bergheim gemeldet, die Tierschützer haben Hinweise erhalten, wer der Besitzer des misshandelten Hundes gewesen sein könnte. Die Belohnung wird dank Spenden aufgestockt.


Bergheim - Der Fall des zu Tode gequälten Hundes „Ernie“ hat viele Tierfreunde tief bewegt. Wie der Tierschutzverein mitteilt, haben sich am Wochenende viele Menschen per Mail oder telefonisch im Tierheim gemeldet. Dabei seien auch Hinweise auf eine Person eingegangen, dem der Hund gehört haben könnte. „Wir haben eine heiße Spur“, bestätigt Silvia Kemmerling, die Vorsitzende des Tierschutzvereins. Alle Informationen seien an die Polizei weitergegeben worden.
Der von den Tierschützern auf den Namen „Ernie“ getaufte Rüde war am vorigen Mittwoch zwischen Bergheim und Quadrath-Ichendorf an einem Baum festgebunden von Spaziergängern gefunden worden. Im Tierheim fiel der stark abgemagerte Hund dann ins Koma - der etwa vier bis sechs Jahre alte Rüde hatte schwere Verletzungen, die laut Kemmerling „auf brutalste Art und Weise“ zugefügt worden sein mussten. Es sei der schlimmste Fall von Tierquälerei im Kreis seit vielen Jahren. So waren mehrere Rippen des Hundes gebrochen und auch der Schädel schwer verletzt worden. Am Freitag dann starb Ernie.
Viele Menschen, die sich am Wochenende im Tierheim meldeten, sicherten nach Kemmerlings Angaben finanzielle Hilfe zu. Nun könne die Belohnung, die von den Tierschützern für Hinweise auf den Tierquäler ausgesetzt wurde, deutlich aufgestockt werden. Aus eigener Tasche hatten Mitglieder des Tierschutzvereins 200 Euro zusammengelegt und als Belohnung versprochen, „nun können wir auf bis zu 1000 Euro aufstocken“, sagt Kemmerling.




Ernie wird beerdigt

 

 

24.08.2010 - Kölner Stadtanzeiger

Der nach schweren Misshandlungen gestorbene Hund „Ernie“ soll ein Grab auf dem Tierfriedhof in Kerpen bekommen. Die Fahndung nach dem Tierquäler geht weiter.

Bergheim - Der nach schweren Misshandlungen gestorbene Hund „Ernie“ soll ein Grab auf dem Tierfriedhof in Kerpen bekommen. Wie das Tierheim mitteilt, wolle man die Belohnung, die für Hinweise auf den Tierquäler abgegeben werden, bei 1000 Euro belassen und nicht noch weiter erhöhen. „Was darüber hinaus an Spenden eingeht, wollen wir für die Einäscherung und eine Grabstätte verwenden“, sagt Vorstandsmitglied Sebastian Everding. „Eine noch höhere Belohnung ist nicht nötig, da wir bereits sehr gute Hinweise darauf haben, wer Ernie das angetan hat.“
Die Hinweise werden nun bei der Polizei ausgewertet. Bei der Kreispolizeibehörde in Hürth wollte man zu möglichen Ergebnissen noch nichts sagen.
Ernie war am Mittwoch an einem Baum festgebunden zwischen Bergheim und Quadrath-Ichendorf von Spaziergängern gefunden worden und im Tierheim ins Koma gefallen. Ein Tierarzt stellte schwerste Verletzungen fest. Am Freitag war der vier bis sechs Jahre alte Terrier-Mix gestorben, den die Tierheim-Mitarbeiter auf den Namen Ernie getauft hatten. (dv)




Die Täter sind ermittelt

 

 

Kölnische Rundschau 28.08.2010

Ernies Besitzerin wurde ermittelt
Die Halterin des zu Tode gequälten Hundes Ernie ist ermittelt. Die bezichtigt nun einen Bekannten der Tat.
Nach dem Tierschutzgesetz erwartet den oder die Schuldigen eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe.

BERGHEIM - Die Halterin des zu Tode gequälten Hundes Ernie ist ermittelt. Das teilte die Polizei mit. Eine 20 Jahre alte Frau aus Bergheim sei seit rund anderthalb Jahren die Besitzerin des Yorkshire-Terriers. Bei der Stadtverwaltung gemeldet sei der Hund nicht gewesen.
Laut Pressestelle der Polizei hat die Halterin bei der Vernehmung angegeben, den kleinen Hund einige Tage vor seinem Auffinden in Quadrath-Ichendorf einem Bekannten übergeben zu haben. Dieser habe den Rüden ins Tierheim bringen sollen.

Dieser Bekannte der Frau war gestern Nachmittag von den Beamten noch nicht befragt worden. Die Ermittlungen dauerten an, so die Polizei.

Verein berät derzeit über Verwendung der Spenden

Nach dem Tierschutzgesetz erwartet den oder die Schuldigen eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe. Das ist in Paragraf 17 des Gesetzestextes festgelegt und gilt für denjenigen, der „ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet“ oder einem solchen „aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden“ zufügt.

Aktuell ist ein Fall in Asbach im Kreis Neuwied, bei dem ein 13 Jahre alter Dackel von Jugendlichen zu Tode getreten wurde. Einen 15-jährigen Verdächtigen hat die Polizei mittlerweile festgenommen. Der Jugendliche hat die Tat gestanden.

Als Strafe für ihn fordert die Tierschutzorganisation PETA mindestens 100 Stunden gemeinnützige Arbeit.

Der Rüde Ernie kann nun eingeäschert werden, wie die Vorsitzende des Bergheimer Tierschutzvereins Silvia Kemmerling berichtete. Das tote Tier sei am Donnerstag freigegeben worden.

Ferner sei ein Brief an Bergheims Bürgermeisterin Maria Pfordt in Sachen Mahnwache für den misshandelten Hund auf den Weg gebracht worden. Am Freitag hatte der Tierschutzverein Vorstandssitzung - dann sollte das weitere Vorgehen besprochen sowie eine Bilanz der für Ernie eingegangenen Spenden vorgelegt werden.





Tierheim schliesst die Akte Ernie

 

 

September 2010

Die Tierschützer bedanken sich für die Unterstützung aus der Bevölkerung

„Wir sind unserer Pflicht als Tierschützer nachgekommen und können nun nur noch abwarten“, so äußert sich die erste Vorsitzende des Tierschutzvereins in Bergheim-Niederaußem zum Fall Ernie, der in den letzten Wochen weit über die Grenzen des Rhein-Erft-Kreises hinaus bei Tierfreunden diskutiert wurde. Kurz nach dem Todesfall des misshandelten kleinen Terrier-Mix-Rüden, der auf den Namen Ernie getauft worden war, erstattete der Vorstand Anzeige bei der Polizei. Alle beim Tierheim eingehenden Hinweise auf mögliche Täter wurden danach an die Polizei weitergeleitet, die derzeit intensiv in diesem Fall ermittelt. „Wir hoffen, dass Polizei uns Staatsanwaltschaft den Fall lückenlos aufklären können und möchten uns an dieser Stelle für die zahlreichen Hinweise bedanken, die bei uns eingegangen sind“, sagt Silvia Kemmerling im Namen von Vorstand und Beirat sowie allen ehrenamtlich Aktiven des Tierheims. „Seit den ersten Presseberichten in diesem Fall gingen hunderte E-Mails und ebenso viele Anrufe im Tierheim-Büro ein“, berichtet Vorstandsmitglied Sebastian Everding. „90 Prozent der Menschen, die sich bei uns gemeldet haben, sicherten uns ihre Unterstützung in Form von Spenden oder bei der Suche nach dem Verdächtigen zu“, ergänzt Everding. Leider weiß der Vorstand auch von Anrufen, Briefen und E-Mails zu berichten, die dem Verein „zu viel Aufwand um einen kleinen toten Hund“ vorwerfen oder gar fordern, das gespendete Geld für andere Zwecke zu verwenden. „Wie viele wissen, stehen im Tierheim mit dem geplanten Neubau des Katzenhauses sowie zahlreichen kleineren und größeren Renovierungsarbeiten u.a. bei den Hundezwingern noch zahlreiche Kosten ins Haus, dennoch würden wir das gespendete Geld ungerne für andere Zwecke einsetzen, weil eben viele ausdrücklich für Ernie, seine Tierarztkosten oder seine Beerdigung gespendet haben und wir uns an diesen Wunsch der Spender gebunden fühlen“, äußert sich Silvia Kemmerling zu den vereinzelten Vorwürfen. „Insgesamt gingen bis zum 2. September 1465 Euro an Spenden für den kleinen Ernie im Tierheim ein“, berichtet die Kassiererin Antje Unnasch. Die versprochenen 1000 Euro für Hinweise auf den Täter stehen nach Aussage des Vorstandes drei jungen Mädchen zu, die unabhängig voneinander Hinweise an das Tierheim gegeben haben, die dann an die Polizei weitergeleitet wurden. Ob diese die Belohnung für sich beanspruchen oder das Geld dem Tierheim überlassen, soll in den nächsten Tagen noch geklärt werden. Ernie wird am heutigen Tag eingeäschert und soll auf Wunsch zahlreicher Tierfreunde und Spender in einem schlichten, kleinen Grab auf dem Kerpener Tierfriedhof beigesetzt werden. Für die ehrenamtlich tätigen Tierschützer im Tierheim schließt sich so die Akte Ernie.

Selbstverständlich werden wir Sie hier informieren, sobald sich etwas zu Verfahren von Ernie`s Peinigern ergibt.

 

   R.I.P KLEINER ERNIE



Neuigkeiten im Fall Ernie

 

 

Staatsanwaltschaft Köln stellt Verfahren ein

 

Am 14. Februar erreichte die ehrenamtlichen Tierschützer aus dem Tierheim in Bergheim-Niederaußem ein Schreiben der Staatsanwaltschaft Köln, welches große Enttäuschung auslöste. Darin wurde mitgeteilt, dass die Ermittlungen im Fall des zu Tode geprügelten Hundes, den die Tierfreunde auf den Namen Ernie getauft hatten, eingestellt wurden. Rückblick: Am 18.08.2010 war der kleine Terrier-Mischling mit schwersten Verletzungen ins Tierheim gebracht worden, denen er trotz intensiver tierärztlicher Betreuung kurze Zeit später erlag. Sofort danach erstatteten die Tierschützer Strafanzeige und informierten die Presse. Für viele gilt das Leiden des kleinen Ernie als schlimmster Fall von Tierquälerei im Rhein-Erft-Kreis in den letzten Jahren. Es begann eine beispiellose Welle an Unterstützung und Zustimmung durch Tierfreunde in der Umgebung und deutschlandweit. So wurden beispielsweise rund um den Fundort Suchplakate aufgehängt, und durch Spenden konnte eine Belohnung von 1000€ für Hinweise auf den Täter ausgesetzt werden. Bereits wenige Tage danach meldeten sich mehrere Zeugen aus der Umgebung der mutmaßlichen Täter. Diese Informationen wurden umgehend an die Polizei weitergegeben. Da die Verdächtigen die Tat leugneten und es keine Zeugen für die Misshandlungen gibt, sah sich die Staatsanwaltschaft gezwungen, den Fall einzustellen.

Seine letzte Ruhe hat Ernie auf dem Tierfriedhof in Kerpen gefunden, wo er regelmäßig von Tierfreunden besucht wird, aber leider nicht hoffen kann, dass seine Peiniger ihre Tat jemals bereuen und zur Verantwortung gezogen werden.

 

Sollte man dagegen vorgehen das das Verfahren eingestellt wurde???

Ja auf alle Fälle
Man sollte noch mal auf die Strasse gehen.
Die gehört für immer Weggesperrt
Die sollte nie mehr ne Chance bekommen zum Töten
weis nich so recht.

 





GB Pics

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