AUCH DEUTSCHE HUNDE HABEN EIN RECHT AUF EIN ZUHAUSE

Auch deutsche Hunde haben ein Recht auf ein Zuhause.

Zunächst mal vorab, wir haben einen multikulturellen Bestand, also nicht, oh die sind ja gegen Auslandstierschutz. Doch die Hunde die hier vorgestellt werden sind ebenso vom Leben gestraft wie Auslandshunde, wenn nicht noch schlimmer.

Hier vier Beispiele:

Da ist zunächst Black: Groenendael, Rüde, davongejagt oder glücklich entkommen, wir wissen es nicht, doch sein Zustand war als bedenklich einzustufen. Nun hat er drei Kilo zugenommen, ist grundimmunisiert, gechipt und ein, so seltsam es klingen mag, sehr menschenbezogener Hund, der am liebsten am Hosenbund angeklebt wäre. Doch kein Mensch interessiert sich für den ca. vierjährigen „Superhund“.

 

Sina, die Goldihündin, erst ca. zwei Jahre alt, Fundhund, doch niemand vermisst sie. Drei Wochen vor Weihnachten, kam die arme Maus bei uns an, zwei Tage später war sie „kochheiß“, ob das der Grund war weshalb man sich ihrer entledigt hat? Wir wissen es nicht. Doch scheint sie einmal ein gutes Zuhause irgendwann gehabt zu haben, denn sie ist stubenrein und beherrscht die Grundkommandos. Nun ist auch sie Grundimmunisiert und gechipt, kann also auch nicht mehr einfach so verloren gehen.

 

Bobo, war gerade mal 11 Monate alt als er im September 2010 vom Besitzer erschlagen werden sollte. Wir haben ihn aufgenommen, Anzeige erstattet, der Halter bekam wenigsten ein Bußgeld wegen der Haltungsbedingungen, mehr war nicht nachzuweisen.

Bobo hatte Interessenten, doch wurde er in die Warteschleife gesetzt und wie sollte es auch anders sein, die Interessenten sprangen ab, der Mann wollte doch keinen zweiten Hund. Gerüchte trugen uns zu, dass die Leute doch noch einen Zweithund geholt haben, vom Auslandstierschutz.

Bobo wartet also immer noch auf ein Zuhause, kann alle Grundkommandos, ist geimpft, gechipt, kastriert und entwurmt, wie übrigens alle unsere Hunde. Ebenso stubenrein, da alle Hunde mit im Haus wohnen. Doch bis auf die oben genannten Interessenten gab es keine Anfrage.

 

 

So und dann der Fall Baby, unsere Labradogge. Sie wurde auf dem Dach einer Schrebergartenhütte ausgesetzt gefunden und zu uns gebracht. Das war direkt nach dem Jahreswechsel, da war sie gerade mal um die 10 Wochen alt. Da sie dringend ein Zuhause sucht, wegen der Prägephase, ging sie sofort durch die Verteiler, doch kein Interessent hat sich gemeldet, kein Interessent ist nicht ganz richtig, denn wenn alles schnell genug geht kann sie in ein neues Zuhause nach ÖSTERREICH, in Deutschland scheint kein Platz für die Kleine zu sein. Doch wenn es nicht schnell genug geht, klappt auch dies erst sehr sehr viel später, denn wenn sie zwölf Wochen überschritten hat, braucht sie eine Tollwutimpfung und diese muss dann 30 Tage alt sein. Tschüss Prägephase im neuen Zuhause.

Ja so ist das mit deutschen Hunden, da kann man nicht mit Einschläferung drohen oder damit, sie zurück ins Ausland zu schicken, nein sie werden einfach weggeklickt und vergessen.

 

 

Arme deutsche Hunde.

Mit besten Wünschen best regards

Uschis Oase Tierschutzinitiative Vorpommern e. V.

Michael Schlesinger
Jeeserweg 1
18519 Sundhagen / Miltzow
Tel.: 038328-65244
Fax: 038328-659812
Mobil: 0173-4772076
Mailto: Michael@uschisoase.com
Internet: http://www.uschisoase.com

Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, werden Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken!

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